Einen schönen sonnigen Samstagnachmittag aus Sarajevo, der Hauptstadt der Republik Bosnien-Herzegowina.

In Dubrovnik ist man als Besucher bzw. Tourist Huhn und Kuh gleichzeitig. Man wird gerupft und gemolken, daß es sich gewaschen hat.

Unser Guest-House zwischen Alt- und Neustadt war noch ganz OK. Wir haben ja keinen großen Anspruch an die Unterkunft für eine Nacht. Sauberkeit, eine heiße Dusche und ein Bett zum Schlafen reichen uns bei so einer Tour völlig aus. Wenn es noch Frühstück gibt, dann wäre das schön. Mit dem Frühstück und dem heißen Wasser war das allerdings schwierig. Egal, war alles trotzdem in Ordnung.

Auf Nachfrage nach Restaurants gestern Abend hat uns unser Gastgeber nicht in die Altstadt geschickt. Es wäre dort zu teuer und man würde nur rasiert. Also sind wir um die Ecke in ein kleines Straßenrestaurant zwischen den ganzen Gästehäusern. Der Laden war nett und voll, der Service gut, das Bier lecker und das Essen passte auch. Nur unsere Rechnung war dann für das Gelieferte ganz sportlich. Für das kroatische Endergebnis haben wir in Albanien vier Abende gehabt. Das Verhältnis passt in etwa zum Verhältnis der Kaufkraft. Gefühlt wäre unserer Rechnung in Deutschland jedoch 30% günstiger gewesen.

Um 8.00 Uhr heute Morgen ritten wir vom Hof. Die Mopeds waren nass, die Straßen um Dubrovnik auch. Über Nacht hatte es ordentlich geregnet und gewittert.

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Bereits kurz vor 9.00 Uhr hatten wir die erste Kaffeepause in Trebinje in Bosnien-Herzegowina. Es sollten bis zum Ziel in Sarajevo insgesamt drei werden. Auf unserer Fahrt von Trebinje in Richtung Sarajevo durchquerten wir den ältesten Nationalpark des Landes, den Nationalpark Sutjeska. Es war eine großartige Fahrt. Die Straßenführung an den Bergen entlang und durch Täler und Wälder war phantastisch. Der Asphalt und die Straße waren gut und es war so nix los auf der Gass. Wir fuhren kilometerlang alleine und genossen die wunderschöne Natur. In Gacko und Foča machten wir jeweils eine Cafépause. In Foča trafen wir auch eine halbes Dutzend Deutsche Mopedfahrer, die am Akzent und Kennzeichen klar als Nicht-Hesse sondern als Saalekreisbewohner zu identifizieren waren.
Gegen 14.30 Uhr fuhren wir dann in Sarajevo ein.

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Sarajevo war und ist für Europa eine der bedeutendsten und wichtigsten Städte. Hier wurde durch die Ermordung des Österreich-Ungarischen Königs Franz-Ferdinand und seiner Frau Sophie Chotel am 28.Juni 1914 durch ein Mitglied der serbisch-nationalistischen Bewegung Mlada Bosna in Europa eine Feuer angezündet, welches final erst durch die deutsche Kapitulation 1945 gegenüber den Alliierten erloschen ist.

Sarajevo macht auf uns einen sehr interessanten Eindruck. Eine Mischung als Alt und Moderne. Die Indizien des Bosnienkrieges sind nich deutlich zu erkennen. Einschusslöcher in Häsuerwänden sind ncoh nicht übertüncht worden und erinnern noch an die Ereignisses der 90iger Jahre auf dem Balkan.

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Interessant ist die Währung des Landes. Man bezahlt hier mit der „Konvertiblen Mark“. Die KM oder auch BAM abgekürzt ist seit 1998 die Währung von Bosnien-Herzegowina. Sie war 1:1 an die Deutsche Mark gekoppelt. Mit der Umstellung auf den Euro in Deutschland blieb die BAM bestehen. Der Wechselkurs ist wie bei der DM zum Euro auf 1:1,95583 festgelegt worden. Für uns also alles ganz einfach. Alle Preise, die wir hier sehen, sind quasi alles DM-Preise für uns. Leider habe ich meine Reste an „Deutsche Mark“ und „Mark der DDR“ zu Hause vergessen. Ich hätte sie hier eventuell noch in bosnisches Früchtewasser tauschen können.

Wir hören jetzt noch NDR 2 und dann geht es ab in die Stadt zum Abendessen. Morgen geht es zurück nach Kroatien an die Küste nach Split. Dort ist dann ein Tag Pause und wir treffen Frank und Nicki.

So long aus Bosnien-Herzegowina.

Jörg und Andreas

 

Statistische Daten aus dem Bordcomputer des Wasserbusses:

Tageskilometerleistung km: 249
Tagesdurchschnittsverbrauch  l/100km: 4,9 
Tagesdurchschnittsgeschwindigkeit (km/h): 53 
Gesamtkilometerleistung (km): 1902 
Gesamtverbrauch l/100km: 5,1 
Gangwechsel gesamt: 1083 
Vorderradbremse: 546 
Hinterradbremse: 1088 
Durchschn. Drosselklappe 11 
Minimum Aussentemperatur: 12°C
Durchschnitt Aussentemperatur: 22°C 
Maximum Aussentemperatur: 28°C 
Durchschnitt Motortemperatur: 83°C

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Balkan 2018

14.05.2018 - Split (HR)
14.05.2018 - Split (HR)

Pause in Split in Kroatien.

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