MV Agusta Saisoneröffnung Weserbergland 2005

Am 16. April 2005 fand unsere offizielle Eröffnungstour ins Weserbergland statt.

Es ist Samstag morgen 8.00 Uhr. Draussen ist Nebel, die Sonne schaut schon durch. Der Wetterbericht sagt für heute: SONNE SATT!!!!

Langsam stehe ich auf, koche Cappo und lese Zeitung. Gegen kurz vor 09.00 Uhr gehe ich in die Garage um schonmal die DIVA rauszuholen und die MV Fahne an der Straße aufzuhängen, damit die Jungs auch alles finden. Da kommt auch schon Andreas aus Osnabrück. Mit seinem Transporter und seiner kleinen Göttin ist er der erste, der aufschlägt. Wir laden seine Maschine aus und trinken noch einen Cappo bei den üblichen Benzingesprächen.

09.20 Uhr ruft Frank an, er ist etwas später da, da er noch seine AGO aus der Werkstatt holt. Kein Problem, wir werden die geplante Abfahrt von 10.00 Uhr ein wenig verschieben, bis 11.00 uhr in Coppenbrügge sollten wir das schaffen. Ich rufe Thomas an und hinterlasse ihm auf der Mailbox, das es evtl. etwas später wird. Gegen 10.00 Uhr ruft Ralf an. Er steht mit Bernd in Berenbostel und findet den Weg nicht... Kurze Quickie-Beschreibung und eine halbe Stunde später sind auch sie da. 10.05 Uhr kommt Alex (Rossi) vorgefahren. Den Dampfdruck auf seinem Kessel von 3 Atü vom Vorabend können wir mit dem ersten Kaffee auf 2.8 Atü senken...

10.20 Uhr ist Frank da, 5 Minuten später dann endlich auch Bernd und Ralf. Jetzt sind wir für die erste Runde komplett. 10.25 Uhr ruft Thomas an, er ist schon in Coppenbrügge... Dauert bei uns aber noch, aber für ihn kein Problem. Nach diversen Startzigaretten, Begrüßungen, Kaffees usw. kommen wir um 10.35 Uhr mit etwas Verspätung los.

Erster Stop ist in Leveste, 5 km von Ditterke an der Tanke. Dann geht es in Richtung Barsinghausen, von Egestorf über den Nienstädter Pass, Einbeckhausen in Richtung Bad Münder. Von Bad Münder biegen wir Richtung ITH- Coppenbrügge ab, um um 11.25 Uhr an der ARAL Tanke zu sein, wo Thomas schon seid einer Stunde auf uns wartet. Alle nochmal Tanken, Klo, Zigarette und der Ritt mit 7 wunderschönen MV´s ins Weserbergland geht fort.

Lauenstein über den Ith, Heyen, Halle nach Bodenwerder. In Richtung Rühle an der Weser, durch die Rühler Schweiz zur Poller Weserfähre.
"Fährmann, setzt über!!!" Klassich überqueren wir die Weser zum Fotoshooting auf dem Parkplatz am Fähranleger. Ausser uns ist auch noch ein GOLF 2 an Bord - ausnahmsweise gönnen wir ihm den Erguss.... Uns treibt der Hunger, es ist ja auch schon 12.45 Uhr. Nix wie zum Köterberg...

Auf dem Köterberg ist wenig los, ist ja auch Samstag. Dafür sind die Jungs mit den grünen Ausgehanzügen da, interessieren sich aber mehr für ihre Gesichtsbräune als für unsere Mopeds... Egal, wir machen erstmal Mittag!!!

Um 14.00 Uhr geht es weiter. Über Albaxen nach Holzminden und dann ab in den Solling in Richtung Uslar. Ist fast wie auf der Schwarzwald-Hochstraße, wenig Verkehr und wir können richtig angasen. Auch die Wartezeiten auf ROSSI verkürzen sich...
Nächster Stop ist in USLAR am "Neuen Teich", Fluppe, Fotos und diverses.

Vom Teich geht es weiter über Dassel, Mackensen, Linnenkamp, Wangelnstedt nach Eschershausen/Wickensen ins Motorradmuseum der Familie Dischereit. Sicherlich einer der vielen Höhepunkte der Tour. Während wir die liebevoll restaurierten NSU´s, MV etc. begutachten, steht der Inhaber, Herr Dischereit draussen und fotografiert unsere Mopeds."So viele schöne MV´s auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen..." sagt er uns ;-)) Na ja, war ja auch nur ein kleines Einfamilienhaus, was da auf einem Haufen stand... Sachen gibt es..

Wir trinken dort noch Kaffee, Ralf schmeisst die "Schwarzwälder Kirschtorte" runter und gegen 16.45 Uhr geht es weiter.
Kurz noch in Eschershausen an die Tanke, der Tankwart guckt etwas belämmert, daß an fast jeder Säule eine Göttin steht, und dann ab über Kirchbrak, Halle, Lauenstein wieder zur B1.

Hier verabschiedet sich Thomas in Richtung Hildesheim/Wolfenbüttel. Wir blasen weiter nach Eldagsen, Völksen, über Ronnenberg und die B217 nach Hannover zu Alex ins Frosch.

Abschlussbier und die Norddeutschen fahren in Richtung A7 gegen 18.15 Uhr ab. Ich fahre mit Andreas zu mir, seine Göttin verladen, und gegen 19.00 Uhr ist der Tag nach 275 KM für mich rum. Ich hoffe, alle sind trocken nach Hause gekommen.

Fazit: Jungs, es hat einen riesen Gaudi gemacht. Supergeiles Wetter, klasse Strecken, keine Sonntagsfahrer, wenig Verkehr und viel Spaß.

Dank an alle, die dabei waren, an alle Sponsoren und schade für die, die nicht dabei waren. Selber Schuld!!!! Seht zu , daß Ihr nächstes Mal mitkommt.

Bis zum nächsten Mal,

Jupp

 

all 660

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