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Yassu aus Stavros,
es ist Donnerstagnachmittag. Der vorletzte volle Tag unserer Reise auf dieser kleinen Insel. Wir sind in Stavros an der Nord-Westspitze der Akrotiri Halbinsel bei Chania. Dieses ist der Ort, an dem 1964 Anthony Quinn als Alexis Zorbas sein Unwesen trieb und ihn dadurch berühmt gemacht hat.

Am Dienstag sind wir gegen 9.30 Uhr ab Kissamos gestartet. Um kurz nach 11.00 Uhr waren wir in Rethymon und besuchten dort meinen langjährigen griechischen Wegbegleiter KOSTAS. Kostas war wie immer in seinem Gold Shop und klagte uns sein Leid.

kostas

Seine 87-jährige Mutter ist schwer krank. Er musste schon viele Tage schließen, damit er sich um sie kümmern konnte und die aktuelle griechische Steuerlast ist auch etwas, an das er sich noch gewöhnen muss. Aber irgendwie kommt er doch noch über die Runden. Mutter kann wieder ohne Hilfe laufen und er hofft, daß es so wie es ist halbwegs weitergeht.

Nach Infos von Kostas wollen chinesische Investoren in der Nähe von Heraklion einen neuen internationalen Flughafen bauen. Ebenfalls soll ein neuer Highway von Chania bis Lasithi einmal längs über die Insel gebaut werden. Ob die Griechen wissen was sie tun? Der Anblick der Ergebnisse der ganzen tollen Baumaßnahmen an der Nordseite aktuell schon nicht mehr wirklich schön. Da lassen wir uns mal überraschen, was dann aus Kreta wird…

Kostas erzählte uns auch, daß Michalis „Memis“ Maravelakis vor 2 Monaten die Insel im Alter von 78 Jahren für immer verlassen hat. Memis ist der Gründer und Betreiber des Hotels Maravels gewesen, in dem ich in den 90igern über 20mal zu Gast war. Auch viele mit mir reisende deutsche Sportsfreunde kennen das Haus aus dieser Zeit. Mit ihm habe ich damals viele Stunden gemeinsam an der Bar bei einem Glas Raki über Gott und die Welt philosophiert.

Nachdem wir bei Kostas durch waren fuhren wir weiter zum Lunch zu Poppy. Auch bei Poppy hat sich nix geändert. Ihre kleine Taverne ist schick wie immer und ihr Mann Andreas steht wie gewohnt in der Küche. Sohn Manolis half im Service aus. Er studiert zurzeit Physik in Heraklion und wird nach dem Studium dann wohl mangels Zukunftsaussichten in der Taverne arbeiten. Wie Manolis geht es bekanntlich ja vielen gut ausgebildeten griechischen jungen Frauen und Männern. Sehr bedauerlich. Wir in Deutschland haben doch so einen großen Fachkräftemangel. Warum kommen diese europäischen Mitbürger nicht zu uns zum Arbeiten?

Von Rethymon sind wir dann am Dienstagnachmittag den Highway wieder zurück in Richtung Akkrotiri/Stavros gefahren. Unser Appartment BLUE BEACH liegt direkt am Strand. Der Weg in die uns bereits bekannte Taverne THANASIS ist nicht mehr als 50 Schritte. So dicht haben wir noch nie am Meer gewohnt und auch der kurze Weg in die Taverne ist nicht von Nachteil.

Das Meer ist hier sehr wellig und wir haben auch wie gewohnt Wind. An Sonnenbaden und Chillen am Strand ist aktuell leider nicht zu denken.

Gestern sind wir dann mit dem Auto in Chania gewesen. Ich wollte in der Altstadt den alten Tavli- und Schahladen finden, wo ich mal vor vielen Jahren ein paar Bretter gekauft hatte. Nach langem Suchen fanden wir den Laden dann auch. Er existierte leider nicht mehr und war geschlossen. Nur ein paar Schachbrettmuster an der Hauswand erinnerten noch an alte Zeiten.

Die Altstadt von Chania ist inzwischen komplett vitalisiert mit Hunderten von Läden in eine Touri-Shopping-Area. Überall Cafés, Klamottenläden etc. pp. - alles was der Tagestourist von heute so kauft. Wir hatten vormittags noch Glück. Die Stadt füllte sich erst mittags mit Horden von Gruppen. Schön durchnummeriert alle und immer eine Tusse vorweg mit einem Regenschirm in der Hand.

chania markthalle

Die Markthalle von Chania ist inzwischen auch in der Hand von T-Shirt Buden und Cafés. Es dauert nicht mehr lange, dann ist es das mit der ursprünglichen Markthalle gewesen. Nur noch in den Seitenflügeln findet man den einen oder anderen griechischen Marktverkäufer von Lebensmitteln.

Schön ist auch die Apotheken- und Coiffeurdichte auf der Insel. An jeder Ecke gibt es eine Apotheke oder einen Friseur. Wofür braucht man so viele Apotheken und Friseure? Für uns praktisch, denn wir konnten ein bisschen IBU 600, welches hier nicht rezeptpflichtig ist, mitnehmen. Auch gab es frei verkäufliche Antibiotika Ohrentropfen, damit ich meine Ohrenschmerzen auf Grund des vielen Windes noch wenig bekämpfen kann. Den Friseurbesuch habe ich mir dann doch geschenkt.

Heute haben wir einen Ausflug nach Vamos, Vrisses und Georgioupoli gemacht. Georgioupoli kenne ich noch als Fischerdorf mit ganz wenig kleinen Hotels und wirklich sehr ursprünglich. Heute ist es ein Touri-Dorf pur, mit Strandpromenade und einem großen Brunnen mitten im Dorf. Das mir bekannte Dorf war auch hier gestern.

Jetzt sind wir in Stavros und werden nach der Siesta uns um das Abendprogramm kümmern.

Rückblickend ist zu sagen, daß wir dieses Mal entgegen aller sonstigen Besuche ein wenig Pech mit dem Wetter hatten. Die Temperaturen waren zwar immer top. Jedoch hatten wir bis auf wenige Ausnahmen immer Wind bis viel Wind, was Sonnenbaden unmöglich machte. Auch waren meistens reichliche Wolken vorhanden, so daß die Sonne doch leider nicht die Präsenz hatte, wie wir es uns erhofft hatten. Schade, aber leider nicht zu ändern.

Samstag geht es zurück nach Deutschland. Da ist das Wetter ja besser.

Viele letzte Grüße aus Stavros.

DJ

 


privatpool

Moin,

hier ist Kissamos, eine kleine Stadt an der Nord-Westseite von Kreta. Die Sonne scheint, blauer Himmel, ca. 24°C und ein leichter aber konstanter Wind aus Osten. Auf dem Ipad läuft via SKY-GO durch die VPN Hintertür Handball Bundesliga in der Konferenz.

Für die Freizeittouristiker unter uns: Unser Basecamp bis Dienstag sind die „Azure Beach Villas“ etwas ostwärts von Kissamos. Eine nette kleine Anlage mit kleinen, vollausgestatten Häusern und fast „Privat Pool“, auch im Angebot des großen Reiseveranstalters mit 3 Buchstaben. Die Anlage ist zu 100% gebucht. Respekt! Das fast Mitte Oktober.

focus
Gestern Morgen habe ich unseren Leihwagen geholt. Er war natürlich nicht wie vereinbart um 8.30 Uhr fertig und es stand natürlich auch nicht der vereinbarte Fahrzeugtyp zur Verfügung. Auch hier hat das griechische Rettungsproramm noch nicht gezogen. 1,5 Stunden später hatte ich dann den Wagen. Wir bekamen freundlicherweise ein kostenfreies Upgrade und fahren jetzt Ford Focus. Man gut, denn die Karre bietet doch ein wenig mehr Platz als das ursprünglich gebuchte Modell.

Durch die Berge an der Westseite Kretas an der Küste, über tolle Bergstraßen entlang, ging es in Richtung Norden bis nach Fallassarna. Eine Kaffeepause hatten wir in einer Bude, die sich den tollen Blick aufs Meer auch fürstlich bezahlen ließ. Die Würdigung dafür gab es bereits im Tripdavisor.

Wenn ich 25 Jahre zurückdenke, als ich das erste Mal in Falassarna war, da hat sich die Welt schon deutlich geändert. Die Bebauung nach den undefinierbaren, griechischen Bebauungsplänen nimmt immer weiter zu. Der Strand ist inzwischen in der Hand der auch in Paleochora ansässigen Liegen-Camorra. Parking, Tavernen, Liegen…. – was war das damals noch schön. Mit einem Handtuch am Sandstrand und weit und breit kein Russe. So ändern sich halt die Zeiten in einer sich verändernden Welt.

falsassarna

Gestern Mittag in Falassarna gab es in der strandnahen Taverna zum Abschluss auch wieder eine „kleine“ Flasche Raki, natürlich mit 3 Gläsern. Diese Flasche war aber so „gross“, das hätte für den Abschuss eines ganzen Haufen Millionenstürmer gereicht. Ich musste schweren Herzens sogar was stehen lassen. Das ist mir in 1000 Jahren Kreta noch nie passiert. Zum RAKI wurde auch noch für jeden Gast eine Kugel Eis als Dessert gereicht. Ich durfte dann noch neben den Rakis auch die Kugel Eis des Kindes verzehren. Und heute Morgen den leckeren, hausgemachten Keks beim Brunch, den habe ich auch für sie vernascht. Das wird mir schon unheimlich. Raki, Eis, Kekse – wo soll das nur hinführen? Was führt dieses Kind im Schilde? WIFI Stunden? Taschengelderhöhung? Ich bin mir da nicht sicher…

Ich muss nochmal über meine hellenischen Naturfreunde den Stab brechen. Dass die Brüder was gelernt haben, das war wohl nur eine Illusion. Bereits Vorgestern, an unserem letzten Abend in Paleochora, wurden wir wieder eines Besseren belehrt. In der Pizzeria NICKI gab es das gewohnte Wasser aus Plastik und auch beide Tavernen des gestrigen Tages lieferten das leckere NERO SAMARIA aus Kunststoff. Schade! Ich dachte, in Rahmen meines hellenischen Natur-Rettungsprogrammes hätte ich den Brüdern bereits etwas mehr vermitteln können.

Entgegen aller Behauptungen aus den Warmbierdörfern habe ich letzte Woche hier sportlich richtig einen abgebrannt. Das kann eindeutig durch meine „Samsung Health App“ belegt werden. Jeden Tag über 6000 Schritte, das waren pro Tag mehr als 5 Kilometer Fußmarsch. Wer hätte das gedacht. Da sieht man mal, was für Meter man zur und von der Taverne machen kann.

Fazit: Das war bisher Essen und Trinken für den „guten“ Zweck. Da sollten wir beim nächsten Gang durch Linden mal genauer drauf achten. Eventuell müssen wir aus Fitness- und gesundheitlichen Gründen die Linden-Intervalle zukünftig verkürzen.

Wenn ich wieder zu Hause bin und dann mit einem PKW im Calenberger Land zu langsam über die Landstraßen fahre, dann seht es mir nach. Ich bin dann noch im Rettungsmodus für Europa. Wenn man hier so durch die Berge oder Olivenplantagen fährt, links und rechts rausschaut und von hinten ein Hellene naht und einem an der Stoßstange klebt, da mache ich als vorbildlicher Staatsbürger natürlich Platz für die arbeitende Bevölkerung. Da fährt der Hellas-Mann schon mal zu Arbeit und hat es eilig, da will ich nicht die germanische Bremse sein.

uliUlis berechtige Nachfrage nach dem Helden Foto von Vorgestern muss ich auch noch aufklären. Der schlanke Herr auf dem Foto bin natürlich ich. Zumindest werde ich in 20 Jahren wieder so aussehen. Und der toffe Typ mit der hellenischen Schlägermütze könnt der Warmduscher aus den Böhmschen Wiesen sein. Welcher Held das auf dem folgenden Foto ist, da könnt Ihr drüber sinnieren.

Sonnige Grüße und eine schöne Zeit.
DJ


 

deti

Servus,

das ist unser letzter Tag in Paleochora. Das Wetter ist heute leider nicht wie erwünscht. Es ist wolkig, windig und wir haben keine Sonne, dafür sind es aber immerhin wieder fast 29°C. Das ist zwar schön, aber eigentlich wollten wir noch einen Tag am Strand und im Wasser verbringen. Sei es drum. So schlagen wir den Tag im Dorf und Hotel mit Lesen, Youtube und „Schwimmen“ tot.

05 10 2018 ani mauerDie Woche hier im Süden verging wie im Fluge. Paleochora war wie immer wunderschön. Für uns ist „Pale“ einer der schönsten Orte auf Kreta. Der Massentourismus ist bisher an diesem Ort vorbeigegangen. Wir merken auch die Entspannung. Das „Stressless“ der letzten Tage hat Körper und Seele gut getan. So kann es die nächste Woche weiter gehen.

Ein bisschen enttäuschend war jedoch die Wettersituation. Die vergangenen Jahre waren wir es um diese Zeit gewohnt, daß wir Sonne satt hatten. Das blieb uns dieses Mal vergönnt. Es war zwar die ganze Woche warm und auch das Meer immer noch sehr schön schwimm bar, doch die echten Sonnenstunden sind oft hinter den Wolken hängengeblieben. Auch war erstaunlich viel Wind für diese Zeit. Nach Info des Inkassomitarbeiters der Liegen –Camorra war das Wetter aber die letzten Tage sehr gut.

Der Sommer muss hier richtig windig hier gewesen sein und sehr schlecht für das Liegengeschäft. Pech gehabt, man kann nicht immer Glück haben. Lassen wir uns überraschen, ob wir im Norden vielleicht noch ein wenig mehr echte Sonne haben und nicht nur durch die Wolken bestrahlt werden.

05 10 2018 ostbucht1Bemerkenswert das Verhalten der Griechen bei ihrer Müllproduktion. Wir haben die früheren Jahre immer zum Essen eine große Flasche stilles Wasser aus Plastik bekommen oder bestellt. Dieses Mal hatten wir das nicht ein einziges Mal. Es gab in jeder Taverne als erstes eine große Karaffe aus Glas oder eine Glasflasche Wasser. Plastik bzw. Kunststoff war überall tabu. Respekt! Auch unserer Hellenen lernen langsam mit dem Müll und der Natur gewissenhafter umzugehen.

Spannend war heute auch, daß wir vor einem Kafenio die „Helden der Limmerstraße“ Uli und Deti getroffen haben. Zumindest stelle ich mir die Beiden so in 5 Jahren vor. Ich habe da noch schnell ein Foto gemacht und habe mir erlaubt, dieses als Beitragsbild für heute zu nutzen.

Heute Abend gibt es die paleochoranische Henkersmahlzeit. Mal schauen, wo uns der Hunger hintreibt. Bisher war die Abwechslung sehr groß. Wir haben eine Menge Tavernen und Cafés mitgenommen. Vielleicht gibt es nochmal PIZZA in der Odyssee zum Abschluss im Süden.

Bis bald,

DJ


 

Yassas,

einen schönen „Tag der deutschen Einheit“ Euch Feiernden. Das waren jetzt mal 3 stressige Tage. Neben nix haben wir auch mal gar nix gemacht. Die letzten beiden Tage verbrachten wir tagsüber am Strand im Osten. Sonne und warm, es war wirklich auszuhalten. Das Meer ist noch phantastisch.

Wenig Welle und dafür eine schöne Temperatur. Selbst die Antiwasserratte hat es heut eine Stunde mit dem Kind im Wasser ausgehalten und Ballspiele veranstaltet. Die Anzahl der besuchten Cafés und Tavernen wird schon schwierig zu zählen.

Was ist hier anzumerken? Unsere Strandliegenverleiher gehören der anliegenden Taverne an und diese der hellenischen Liegen-Tavernen Mafia. Nicht nur, daß Liegen, Auflagen und Schirme camorramäßig durchorganisiert sind, auch die wirtschaftliche Leistung der Taverne ist durchaus beachtenswert. Der von mir am Strand georderte Frappé war so dünn, daß ich durch ihn bis nach Sizilien gucken konnte.

Die Krönung hatten Ani und ich dann beim Lunch. Ich bestellte uns für den Mittags-Choriatiki noch Öl und Essig zum Abschmecken, da dieses nicht auf dem Tisch stand. Es kamen dann 2 Kartuschen, wie bei uns die Einwegmilch im Schnellimbiss abgepackt ist, mit Öl. Diese beiden Einweg-Öle wurden uns dann auch noch mit 0,50€/Stück auf der Rechnung abgezogen. Ebenso das Brot, was nicht geliefert wurde. Das nenne ich mal geschäftstüchtig. Da hätte Peter Giesel von „Achtung Abzocke“ von Kabel 1 aber mal richtig was zu retten.

Interessant war ein Telefongespräch, welches ich am Sonntagvormittag vom Handy mit Marco führte. Mitten im Gespräch knisterte es etwas und dann hörte ich Marco´s Dialog von Vorne. Ich sagte nix und alles, was wir schon besprochen hatten wurde mir nochmals abgespielt….Da hat sich wohl einer verdrückt auf dem Aufnahmegerät…

Dass wir im Visier des Verfassungsschutzes, CIA, KGB oder Mossad stehen, das war mir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst. Vermutlich ist meine Pro-Pakistanische Einstellung gegenüber meinem Eschershäuser Helfer Nadeem zum Verhängnis geworden. Dadurch werde ich jetzt als AL-KAIDA Sympathisant gesehen und von den Nachrichtendiensten dieser Welt überwacht. Armer Datenschutz. Wo führt das nur hin…

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Den Vorteil den man hat, wenn man eine 13-jährige Tochter von 1,80 Meter hat, zeigt sich inzwischen beim Besuch der Tavernen. Während letztes Jahr immer noch zum Abschluss ein Kinderschnaps hingestellt wurde, bekommen wir jetzt zur Karaffe Wein immer 3 Gläser und hinterher 3 Raki an den Tisch gebracht. Das freut doch den Papi. Wenn Gabi jetzt noch da wäre, dann hätte ich den auch noch neben Ani´s Drink zusätzlich zu nehmen. Wie schön… Die „Kleine“ wird „Groß“.

Unser Hotel LIBYAN RINCESS ist ganz nett. Die Zimmer sind OK und sauber, die Bäder für griechische Verhältnisse traumhaft. Das Personal ist sehr nett, es ist grundsätzlich sehr ruhig hier. Das liegt wahrscheinlich momentan auch am Durchschnittsalter der Gäste. Wir dürften hier mit die Jüngsten sein. Morgens gibt es ein landestypisches und völlig ausreichendes Frühstücksbuffet. Tagsüber hat die Snackbar am Pool geöffnet und die Bar ist bis 24.00 Uhr buchbar. Zu Fuß ist man hier in wenigen Minuten an beiden Stränden und in der Stadtmitte. Für dir anberaumten griechischen 5-Sterne alles in Ordnung.

So far, bis bald.

DJ


Guten Montagabend aus Paleochora,

seit  2 Tagen sind wir hier im griechischen Süden. Es ist warm und wie immer wunderschön.

Pünktlich um 4.45 Uhr kam Flughafentransfer Volker. Von notorischer Bettflucht getrieben überpünktlich wie die Maurer.

Nach gut 20 Minuten waren wir am Flughafen. Der Check-In ging zügig. Die ersten 10 Minuten vertrödelten wir dann am Sperrgepäck. Am Hannover-Airport fallen Rucksäcke unter Sperrgepäck. Das Gerät funzte nicht richtig und es musste erst ein Techniker kommen. Ani stand bereits an der Sicherheitskontrolle an. Und hier nahm das Chaos seinen Lauf.

Fast 90 Minuten verbrachten wir in der Schlange vor den tollen und neuen Bodyscannern. Die Damen und Herren der Security hatten ihre Ruhe weg und verrichteten ganz nach Vorschrift ihren Dienst. Dass es da zu ständigen Aufrufen nach Fluggästen kam, war nur logisch. Und da immer auch die Zubringer nach München, Frankfurt und Zürich noch vorgezogen wurden war es nur logisch, daß Chania am Arsch sein wird.

Um 7.10 Uhr waren wir durch die Kontrolle. Unser Abflug sollte um 6.40 Uhr planmäßig sein. Als wir dann alle im Flieger saßen verkündete uns der Captain, daß er jetzt einen Slot in + 3 Stunden hat. Juck uhu! Große Begeisterung an Bord. 3 Stunden sitzen und warten. Es wurde dann noch etwas besser und wir bekamen einen früheren Slot. So gingen wir mit +2 Stunden vom Hof.

Gleich 2 Stunden vergeigt im ersten Umlauf. Da müssen die Gäste, der Veranstalter und die Airline die Unfähigkeit des Provinzflughafens Hannover wieder ausbaden. Die Liniengäste wurden den Chartervögeln vorgezogen. Die Zeche zahlt der Kunde. Vor wenigen Wochen, als wir von Frankfurt geflogen sind, da ging das Ganze mit den Bodyscannern professioneller und zügiger ab. Da waren auch genug Bänder offen und genug Personal da, so daß es zu keinen Verzögerungen kam. Thank you for Choosing Hannover Airport. Das war an diesem Morgen keine Werbung für den Flughafen Hannover.

Der Flug verlief normal. Nach knapp 3 Stunden landeten wir auf dem Flughafen von Chania. Das Wetter war warm, es war bewölkt. Mit dem kleinen TUI Transferbus und 6 weiteren Gästen starteten wir in Richtung Paleochora. Die ersten Gäste luden wir nach einer Hafenrundfahrt noch in Chania und Platanias aus und nach etwas über 2 Stunden Busfahrt kamen wir dann gegen 15.40 Uhr am Libyan Princess in Paleochora im Südwesten Kretas an. Das Wetter durch die Berge war sehr durchwachsen, es regnete auch mal ordentlich.

Kurz das Zimmer bezogen und dann ab in Richtung Downtown. Wir hatten den ganzen Tag noch nix gespeist und brauchten erst mal eine Stärkung. In der Pizzeria Odyssee fanden wir, was wir suchten. Um 19.00 Uhr waren wir dann bereits im Hotel zurück und die Bettruhe sollte nach diesem vergeigten Tag nicht lange auf sich warten lassen.

30 09 2018 1Sonntagmorgen war nix mit Sonne. Nach dem Frühstück bummelten wir durch Paleochora zur Festung. Wolken und ein strammer Wind waren heute unsere Begleiter.

In einem Café stärkten wir uns dann mit Frappé und spielten Schwimmen. Der Wirt besuchte uns auch des Öfteren. Einen Wifi Key gab es hier für Ani nicht. Dieses Café ist eines der Wenigen im Ort, wo es kein Wifi gibt. So gewollt, sagte uns der Wirt. Er möchte, daß die Menschen hier Urlaub haben und miteinander kommunizieren und sprechen. Das 100 Leute in einem Café in ihre Handies gucken und sich nix zu sagen haben, dass könne man sich bei den Nachbarn anschauen. Bei ihm gibt es das nicht.

Nach diversen Runden musste ich mir dann noch eine neue Sonnenbrille organisieren. Die letzte ist neulich in Augsburg verloren gegangen. Da es ja reichlich Optikergeschäfte mit einer Riesenauswahl und Beratung hier gibt war es ein leichtes, ein passendes Exemplar zu finden.

Am östlichen Strand wurde ich in einem Fachgeschäft nach langem Suchen und Probieren fündig. Ich habe jetzt eine Original Ferrari Sonnenbrille für stolz 6,10€. Wo wir schon am Strand dort waren konnten wir auch gleich die Taverna PORTOFINO testen. Alles war in Ordnung dort.

30 09 2018 2
Am gestrigen Abend haben wir uns aus dem Tripadvisor die Taverna ODYSSEE ausgesucht. Es war eine gute Wahl. Der Laden liegt direkt an der gesperrten Hauptstraße und füllte sich nach unserem Eintreffen vollends. Ani und ich schauten in der Küche in die Töpfe und es wurde uns alles erklärt. Wir hatten hier einen schönen und leckeren Abend.

Im Hotel gab es an der Bar noch ein wenig Wein. Wir spielten noch ein wenig Karten und irgendwann war auch Schluss.
Heute war es wieder durchwachsen mit Wolken und auch mal einem Schauer. Nach einem Strandgang entscheiden wir uns für den Pool, Dor verbachten wir den Tag in der dann auch aufkommenden Sonne.

Jetzt geht es gleich los. Mal schauen, was die Speisekarten des Dorfes so hergeben.

Morgen scheint die Sonne.

So long.

DJ

P.S.: Ich bin seit Freitag disconnected und habe keine Wattz Äpp und auch keine Email. Mir geht es sehr gut. Ich lebe noch.

Kommentare   

+8 #6 Jupp als RestecontainerDeti 2018-10-08 15:20
Du fragst Dich, wohin das führt mit Eis, Raki, Kekse? Schau mal nach unten, dann siehst Du das Resultat. Na ja, nicht so schlimm, der Typ aus den Böhmschen Wiesen wird ein Trainingsprogramm für Dich entwickeln, mit kurzen Intervallen der Lindener Helden.
Wünsche Euch weiter viel Spaß, Grüße aus Basthorst, Deti
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+9 #5 RE: Kreta´s Westen 2018Uli 2018-10-07 16:17
Dann will ich der Helene mit der Rotzbremse sein, die hatte ich immerhin bis 2000! Dann kann der Anti Handballer aus Harenberg die Rolle des Weißbärtigen übernehmen! Viel Spaß weiterhin!
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+10 #4 RE: Kreta´s Westen 2018Uli 2018-10-07 07:07
:lol: und wer bitte soll der Schlanke sein? Ich dachte, Du hast Dich von den Hutbildern aus Peru animieren lassen!! Schönen Urlaub weiterhin!!
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+10 #3 RE: Kreta´s Westen 2018Uli 2018-10-06 15:37
Wenn Du 2 Raki trinken willst, musst Du wohl mal den Papi raushängen lassen! :P
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+11 #2 wer rettet GriechenlandDeti 2018-10-05 20:54
Was für großartige Erlebnisse, speziell die Sache mit dem Raki sensationell. Unseren nächsten Griechenlandurlaub planen wir mit Ani.
Ansonsten wünschen wir Euch noch viel Spaß. In Gedanken sind wir bei Euch.
Deti
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