Slnečné popoludnie z Terchovej na Slovensku,

wir sind nach knapp 300 Kilometern TATRA heil und durstig angekommen.

Am gestrigen Abend in Zakopane hatten wir italienische Küche. Essen und Getränke gut, wir waren gesättigt und kaputt nach dem Essen.

Interessant an Zakopane ist die Architektur. Der sogenannte „Zakopane Stil“ bei den Häusern ist deutlich überall zu erkenne. Schon spannend und interessant, was für Varianten die Polen sich ausgedacht haben. Die Häuser in Zakopane liegen fast alle gefühlt im Wald, so wie der gesamte Ort. Unheimlich viele hohe Bäume finden sich auf den Grundstücken zu den einzelnen Villen wieder. Es war schon spannend, da Ganze mal gesehen zu haben.

Nach dem polnischen Frühstück brummten wir gegen 8.45 Uhr vom Hof der Villa Bor. An der Unterkunft gab es nichts auszusetzen. Sie war auch im Zakopane Stil gebaut und dadurch optisch sehr interessant.

villabor

Zakopane verließen wir in Richtung Osten. Durch die Hohe Tatra kann man nicht durchfahren. Es gibt keinen Pass durch die Berge, man muss sie umfahren. Irgendwie waren wir nach dem Verkehr und der Hektik in Polen froh , wieder weg zu sein.

Der Verkehr wurde beim Grenzübertritt in die Slowakei weniger. Auch gefiel uns die slowakische Seite der Hohen Tatra und das davor liegende Land deutlich besser als die polnische. Es lag sicher nicht nur am wenigen Verkehr, auch die Straßenführung der Slowaken ist einfach Klasse.

slovensko

Von der Umfahrung der Hohen Tatra durchquerten wir die Niedere Tatra über den passo Čertovica in Richtung Süden und wieder zurück in Richtung Norden über Liptovská Osada. Landschaftlich ist die Niedere Tatra eine Wucht. Meistens hatten wir an diesem Sonntag wenig Verkehr und es war alles sehr naturbelassen. Im Gegensatz zu den deutschen Wäldern, in denen man mit dem Reisebus zwischen den Bäumen rumfahren kann, sind die Wälder hier völlig unaufgeforstet und unheimlich dicht. Da passt nicht mal ein Auto zwischen den Bäumen durch. Hier regelt die Natur noch alles von alleine.

andreasselfie

Die letzten 80 Kilometer heute waren ein wenig mehr busy als gewohnt. Während wir vorher die Straßen und alles drum herum genießen konnten, war jetzt Stress angesagt. Gefühlt wie in Polen war die Süd-Nord Verbindung nach Ružomberok ziemlich stark befahren. Lag wohl an dem Skigebiet bei Liptovská Osada, was viele Wanderer und Ausflügler anzog.

Das Wetter heute war top. Ohne nass zu werden sind wir trocken über den Tag gekommen. Die paar dunklen Wolken, die sich über der Tatra ergossen haben, sind wir geschickt umfahren. Da hat der Tourplaner mal wieder einen erstklassigen Job gemacht.
Jetzt sind wir zu unserem letzten Abend in der Slowakei. Rückblickend hatten wir hier eine sehr schöne und interessante Zeit. Die Ausläufer der Karpaten und die Tatra laden definitiv zum Motorrad fahren ein. Preis und Leistung stehen hier für uns Deutsche in einem gesunden Verhältnis.

Morgen reisen wir weiter ins Altvatergebirge nach Tschechien.

Bis dahin, einen sonnigen Sonntag noch.

Jupp

Zwischenziele des Tages:


Unterkunft an diesem Tag:

Hotel Gavurky
Sv. Martina 1400
013 06 Terchová
Slowakei
Telefon +421 41 500 35 02
GPS-Koordinaten N 049° 15.406, E 19° 2.248
http://hotelgavurky.sk/



Statistische Daten aus dem Bordcomputer des Wasserbusses:

Tageskilometerleistung km: 278
Tagesdurchschnittsverbrauch  l/100km: 4,6
Tagesdurchschnittsgeschwindigkeit (km/h): 64
Gesamtkilometerleistung (km): 1505
Gesamtverbrauch l/100km: 5,0
Gangwechsel gesamt: 871
Vorderradbremse: 325
Hinterradbremse: 591
Durchschn. Drosselklappe in % 12
Minimum Aussentemperatur °C: 14
Durchschnitt Aussentemperatur °C: 21
Maximum Aussentemperatur °C: 29
Durchschnitt Motortemperatur °C: 80

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