Am 3.Juni trennen wir uns in Prag. Erik fährt nach Stuttgart und ich nach Ditterke.

Ditterke ist ein Dorf und Ortsteil der Stadt Gehrden in der Region Hannover in Niedersachsen.

Das Dorf entwickelte sich aus einem Wachtposten an dem früheren Fernhandelsweg zwischen Rhein und Magdeburg. Ein „Alter Krug“ war der Beginn der Siedlung, die zunächst südlich der Straße entstand. Die Erweiterungen auf der Nordseite werden erst im 18. Jahrhundert vermutet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Ditterke im Jahre 1208, damals noch als Ditriche. Nach Mithoff wurde der Ort in den ältesten Urkunden Thittereke (1266) und Thitterike geschrieben. Es gibt auch die Schreibweise Dytterke (um 1376) und Diderke (ebenfalls um 1376). Interpretiert wurden diese Namensformen als „Wohnplatz einer Diet“, d. h. einer Gruppe, die unter einem Führer umherziehend neue Wohnplätze suchte oder schützte. Es könnte sich daher sehr gut ursprünglich um eine Wache am früheren Hellweg gehandelt haben. In Ditterke bestand die letzte Ausspannstation vor Hannover für die von Westen kommenden Gespanne.

Ditterke wurde seit dem Mittelalter in Urkunden immer wieder als Tauschobjekt oder als Leistungserbringer erwähnt, so in einer Urkunde von 1266, in der Ritter Heinrich von Goltern „Eigenbehörige“ in Ditterke gegen solche in Göxe tauscht. Das Dorf stand unter der Herrschaft der Ritter von Goltern und Eckerde, den Stiftsherren von Minden und Wunstorf und schließlich 1564 der Schaumburger Grafen.

Im Dreieck zwischen Bundesstraße und der Straße nach Leveste stand früher ein Kreuzstein – das Ditterker Kreuz. Er wird im Hausbuch vom Amt Calenberg von 1662 und in der Beschreibung der 3 Haupt-Heer-Straßen im Ambte Calenberg von 1737 erwähnt, in letzterem als Ditterker Creutz. In beiden Publikationen wird der genaue Standort angegeben. Der Accurate Situations Plan aus dem Jahr 1756, entstanden aus Anlass eines Streits über den Verlauf der Jagdgrenzen im Bereich Ditterke zwischen den Herren von Knigge und von Lenthe, stellt den Kreuzstein nicht mehr da. Es wird daher vermutet, dass er zwischen 1737 und 1756 entfernt wurde.

In Ditterke war ein Schäfer beheimatet, der bis zum Jahr 1975 mit einer Herde von um 300 Schafen zwischen Deister und Leine unterwegs war.

Ditterke – begünstigt durch die gute Qualität des Bodens für die Landwirtschaft – war ein Bauerndorf. Seine Bewohner lebten von der Landwirtschaft. Die Kopfsteuerbeschreibung der Fürstentümer Calenberg-Göttingen und Grubenhagen von 1689[9] listet für Ditterke vier Vollmeier, zwei Halbmeier, zwei Höflinge, drei Kötner und fünf Beibauern auf. Vollmeier waren damals Erich Garben mit 93 Morgen, Johann Hormann mit 55 Morgen, Hans Remmers mit 64 Morgen und Cord Bock. Die Halbmeier waren Curt Geveken und Dietrich Kokemüller mit je 32 Morgen. Die beiden Höflinge, Elmerhus Flohr und Dietrich Lampe, sind mit je etwa halb so großer Landfläche wie die Halbmeier aufgeführt. Für einen der Kötner wird eine Fläche von einem Morgen, für die anderen und die Beibauern werden keine Flächen genannt.

Bis zum Ende der Selbständigkeit als Gemeinde hatte Ditterke einen nebenamtlichen Ortsvorsteher, heute Bürgermeister genannt. Ende des 19. Jahrhunderts war dies der Landwirt Friedrich Ludwig Adolf Mehring. Er erhielt 1898 einen Orden vom preußischen König.

Bis in die 1950er Jahre gab es eine Kornbrennerei mit der Marke „Ditterker Garbenbrand“, der den Status eines „Kultschnaps'“ hatte. Diese Brennerei entstand 1766[15] und war damit eine der ältesten Kornbrennereien in Calenberg. Die Marke wurde Ende der 1950er Jahre an die Firma Hardenbergsche Kornbrennerei in Nörten-Hardenberg verkauft und als „Garben 32“ eingetragen.

Am 1. August 1971 erfolgte der freiwillige Gemeindezusammenschluss zur Großgemeinde Gehrden

Quelle:Wikipedia



Statistische Daten aus dem Bordcomputer des Wasserbusses:

Tageskilometerleistung km: 0
Tagesdurchschnittsverbrauch  l/100km:  
Tagesdurchschnittsgeschwindigkeit (km/h):  
Gesamtkilometerleistung (km):  
Gesamtverbrauch l/100km:  
Gangwechsel gesamt:  
Vorderradbremse:  
Hinterradbremse:  
Durchschn. Drosselklappe  
Minimum Aussentemperatur:  
Durchschnitt Aussentemperatur:  
Maximum Aussentemperatur:  
Durchschnitt Motortemperatur:  

 

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