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Bon Soir aus Luxemburg.

Wir sind in Watange, kurz vor Belgien und Bastogne in unserem Etablissement für diese Nacht aufgeschlagen.

Nach einem guten Frühstück in Winningen ging es um ca. 8.40 Uhr los „links der Mosel“ die Mosel flussaufwärts. Für die Freizeit-Touristiker unter Euch: „Links der Mosel“ ist in Flussrichtung gesehen.

Die morgendlichen Temperaturen lagen bei 11°C, die Straßen waren noch sehr leer. Wir waren relativ zügig in Cochem, ein wunderschöner Ort direkt an der Mosel gelegen, und bogen dort das erste Mal ins Landesinnere ab. Die doofe Nuss führte uns über wunderschöne Strecken wieder zurück an die Mosel.

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In ALF/Mosel gab es dann gegen 10.00 Uhr auch den ersten Kaffee des Tages in der Sonne. Als wir losfuhren stellten wir fest, daß auch unsere Freunde aus dem Westen Europas wach wurden. Caravane mit gelben Kennzeichen surften mit uns die Mosel hoch. Der gemeine Holländer - ein Traum jedes deutschen Motorradfahrers.

Über Traben-Trabach und Bernkastel-Kues erreichten wir gegen 13.00 Uhr Trier. Unsere Abstecher links und rechts der Mosel waren eine Wucht. Die Täler und Bergstraßen waren sehr schön zu fahren. In Trier besuchten wir die PORTA Nigra und machten das übliche Touristenfoto. Nur schnell weg hier war unser Ansatz, es waren 23°C und die Sonne ballerte ordentlich. Die „Doofe Nuss“ führte uns direkt hinter Trier wieder in die Berge und Wälder. Wunderschöne Bergstrecken in Richtung Luxemburg war die Belohnung für den Verkehr in und um Trier.23092016 2

Der Burner kam dann in Luxemburg. Nachdem wir zu Mittag gegessen hatten, für 1,10€ den Liter Super getankt hatten (500g Melitta Kaffee 2,39€) bogen wir langsam in die Ardennen ein. Die Strecken bis hier zum Quartier waren der Oberhammer. Eine Mischung aus Harz, Schwarzwald und Pyrenäen, super Asphalt, tolle Linien, wenig bis gar kein Verkehr – was will man mehr. Da konnte man die Wasserkuh richtig fliegen lassen. Und das trotz voller Beladung….

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Zwischendurch hatten wir dann auch einen kleinen Umweg. Die Straße war vor uns komplette weggebrochen –eine Brück war zusammengestürzt. Ärgerlich, aber wir haben den Weg trotzdem gefunden.

Die Wegepunkte im Navi passten perfekt. Dank der ADAC Tourenkarten (große Klasse!!!) und der Garmin Planungssoftware hatten wir einen fantastischen Tag. Wir sind aus dem Grinsen gar nicht mehr rausgekommen… 


Hier ein paar Gedanken zum heutigen Tag in Schnelldurchlauf:

Morgen geht es nach Belgien ein wenig Kultur und Geschichte erleben und dann zurück bis in den Westerwald nach Ellar. Da trinken wir dann noch einen auf das hessische Geburtstagskind von heute.

So long.
T+ J

Aktuelle technische Daten aus dem Wasserbus Bordcomputer:

Tageskilometerleistung: 346 km

Tagesdurchschnittsverbrauch: 5,1 L/100

Durchschnittsgeschwindigkeit: 54 km/h

Gesamtkilometerleistung: 761km

Gesamtdurchschnittsverbrauch: 5,2 L/100

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