Bonjour, la France ici.

Wir sind bei den Franzmännern heil gelandet und haben die Pyrenäen heute verlassen. Gestern Abend mussten wir noch feststellen, dass die Lokalitäten für hungrige Touristen erst frühestens ab 20.00 Uhr öffnen. So mussten wir vorab schon ein BIT aus dem Koffer und ein paar Schippes vom Coprabo nehmen. Sehr nahrhaft das Ganze...

Heute morgen kurz das humane Thermometer rausgehalte und entschlosse: Futta inne Klotte. Das was in hessisch...

In Vielha hatten wir 10° Grad beim Start. Unser Hotel war top. Einzelzimmer mit Frühstück, WIFI und Garage für 27,54€ die Nacht. Kann man nicht meckern.

Der Coll del Cantó war der Oberburner unter den Pässen, die wir bisher gefahren sind. Da kommt nicht mal die SS41 Fugazze im Trento mit.

tdf 2014 3 20141026 137805602737 Km zwischen SORT und Ribera d´Urgellet versprechen Kurvenspaß auf bestem Apshalt vom Allerfeinsten bei hoher und höherer Kurvengeschwindigkeit. Wer den Coll del Cantó als Pyrenäenfahrer nicht gefahren hat, der glaubt nicht, was die Spanier in die Berge hämmern können.

Von Vielha schwenkten wir dann auf die ROUTE DE COLS ein. Es sollte ein fantastischer Tag werden. Wetter den ganzen Tag Top, zwischen 6°C und 28°C, Straßen trocken und fast nur Sonne pur. Auch waren wir auf vielen COLS sehr einsam, entsprechend groß war der Fahrgenuss. Die Gesamtfahrstrecke lag heute bei ca. 365km, Verbrauch des SETRA 4,9l/100, Durchschnittsgeschwindigkeit 58,2km/h. Gefahren sind wir die komplette Strecke aus unserem Roadbook plus ein paar Schlenker mehr.

Kurzes Feedback zu den letzten Tagen: Die Pyrenäen bieten mehr, als wir erwartet haben. Es sind nicht die hochalpinen und kargen Bedingungen wie insbesondere in den Westalpen vorzufinden. Dafür gibt es landschaftlich unheimlich viele lange und tiefe Schluchten, Täler und Flüsse. Durch das viele Wasser, welches die Schluchten runterstürzt und die nicht ganz so hohen Berge ist alles sehr grün. Die Straßen sind in Spanien besser als in Frankreich. Der Verkehr konzentri

ert sich auf Andorra und Zufahrten, der Rest ist in unserer Zeit minimal gewesen. Die Kommunikation mit Spaniern und Franzosen auf Englisch ist schwierig, da die meisten hier gar kein englisch sprechen. Touristen aus Mitteleuropa trifft man nur um Andorra, ansonsten ist man unter den Einheimischen.

Jetzt sitzen wir im Hof unseres Etablissements für diese Nacht beim Erfischungsgetränk. Morgen kämpfen wir uns weiter durch Frankreich in Richtung Ardèche Schluchten.

Sonnige Grüße senden Euch

Jörg & Andreas

 

Der Videoblog vom 08.07.2014

P.S.: Die Grüße des Tages gehen heute an den Hesse Hugo und an Kalle, der fast in Portugal sein müsste

P.P.S.: Mein Handy ist immer noch kaputt und wird auch kaputt bleiben.

P.P.P.S: Das Foto ist vom Patatas esse in Andorra auf dem Port d ´Envalira bei 8°C auf 2408 Metern.

Andorra - das Klein-Nizza

Wie erwartet gab es in Andorra nur Chaos. Von der spanischen Grenze bei La Farga bis Andorra besteht die ganze Schlucht über mehr als 10 km nur aus Tankstellen, Reifenshops und Supermärkten. Vom Verkehr ganz zu schweigen, der muss sich hinter Nizza und Monaco nicht verstecken.

Jeder männliche Neugeborene bekommt in Andorra vom Grossvater einen Reifenshop geschenkt, jedes weibliche Baby erhält eine Tankstelle. Selbst auf Andorras höchstem Pass, dem Port d´Envalira sind auf der Passspitze 3 Tankstellen und 3 direkt 10 Meter davor... Das muss man sich in Südtirol mal vorstellen. Auf die SELLA zum Tanke. Dieselpreis ca. 1,10€ und Super bei 1,28€. Das lockt insbesondere die Franzosen an...
Wir haben oben auf 2408 metern Kaffee und Patatas Bravas gehabt.

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Die Reise in die Pyrenäen

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