Abfahrt in Klaipeda: 08.30 Uhr
Fahrstrecke: ca. 300 km
Route: Klaipeda – Jurbarkas - Sakiai – Kybartai - Goldap (PL)
Hotel in Goldap:

Zajazd Piękna Góra Rudziewicz, Konikowo 11, 19-500 Gołdap, Polen

Gołdap [ˈgɔwdap] (deutsch Goldap) ist eine Kleinstadt in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren.

Die Stadt liegt rund 130 Kilometer südöstlich von Kaliningrad (Königsberg, Russland) und etwa 200 km südwestlich von Vilnius (Wilna, Litauen) an der Grenze zur Oblast Kaliningrad (Königsberger Gebiet) im historischen Ostpreußen. Dort befindet sie sich an den Nordausläufern der Seesker Höhen am Flüsschen Goldap (Gołdapa), nahe dem Wald-, Mittelgebirgs- und Heidegebiet Rominter Heide (prußisch ram, rom: still, heilig).

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadtbevölkerung am 21. Oktober 1944 evakuiert; am folgenden Tag wurde die Stadt von der sowjetischen Armee besetzt. Nach schweren Kämpfen gelang es der deutschen Wehrmacht jedoch am 15. November noch einmal, die Stadt zurückzuerobern. Die deutsche Propaganda feierte den Sieg. Wenige Tage nach Beginn der Winteroffensive der Roten Armee gelang dieser jedoch am 18. Januar 1945 die endgültige Eroberung der nun zu 90 % zerstörten Stadt.

Nach Kriegsende 1945 wurde Goldap zusammen mit der südlichen Hälfte Ostpreußens unter polnische Verwaltung gestellt. Es wanderten nun polnische Zivilisten zu, die sich der Behausungen und Anwesen der eingesessenen Bevölkerung bemächtigten. Die Schreibweise des Ortsnamens wurde in Gołdap abgeändert. Soweit die Einwohner nicht geflohen waren, wurden sie in der darauf folgenden Zeit von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde vertrieben.

Der Nordteil des Landkreises Goldap mit dem größten Teil der Rominter Heide wurde dagegen unter sowjetische Verwaltung gestellt. Gołdap lag fortan nur rund drei Kilometer von einer nahezu undurchdringlichen Grenze entfernt und litt unter seiner abgelegenen Lage im Grenzgebiet.

Mit der Öffnung der Grenze nach 1991 wurde die Stadt zu einem Grenzhandelsort. Seit 2002 ist die Gołdap wieder Sitz eines gleichnamigen Kreises.

Quelle: Wikipedia

deutsche grenzen 1937 640

 

Quelle:Wikipedia

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