19.06.2016 - Auf nach Sachsen

Es grüßt der Freistaat Sachsen!

Hier ist Hartmannsdorf bei Chemnitz, die Heimat der KOMSA! Am gestrigen Abend haben wir noch auf der Sonnenterasse in Hohenelbe bis zum Sonnenuntergang gemütlich gesessen. Direkt unter uns floss die Elbe. Hier ist sie noch wie die Lenne in Eschershausen.

Das Essen war gut und die Biere mit 0.96€/0,5 L die Günstigsten der ganzen Woche. Mit fallenden Temperaturen haben wir uns dann in die Bar verzogen und noch ein wenig Fußball EM mit einer Horde Thüringer Jungs geschaut.

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Nach dem guten Frühstück ging es um ca. 8.45 Uhr los. Das Wetter war heute wieder top. Nur am Erzgebirge hatten wir einen kleinen, unbedeutenden Schauer. Nördlich von Prag hangelten wir uns an Riesen- und Erzgebirge in Richtung Teplice. Die Strecken waren sehr abwechslungsreich, für alle Fahrzeuge war etwas dabei. Von ein wenig Transfer via Bundestraße bis zu GS-Strecken durch die tschechischen Wälder gab es heute das volle Programm.

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Bei Usti überquerten wir auch wieder die Elbe. Sie hat sich hier bereits nach einem Schlenker über Prag zu einem richtigen Fluss entwickelt und schon eine gewisse, beeindruckende Breite eingenommen. Beim Mittagspäuschen in Prestanov haben wir dann drei junge Dresdner Mopedfahrer aufgegabelt, die sich verfahren hatten und nicht mehr wussten wie sie zurück kommen. Mit ihnen gemeinsam sind wir durch die Wälder des Erzgebirges gefahren und haben sie wieder auf den Weg der Tugend gebracht.

In „Neurehefeld“ ging es wieder nach Deutschland über die Grenze. Auf der tschechischen Seite waren jede Menge China-Deppen-Läden, die neben Fluppen und Trödel alles Mögliche an getürkten Klamotten verkaufen. Wir vermissten die Schaufenster. Entgegen unserer Erwartungen war die Auslage nicht vorhanden.

In Freiberg hatten wir dann das erste Spaghettieis seit einer Woche. Das waren quasi Entzugserscheinungen, die wir zu verarbeiten hatten. Die moderne, aktuelle Haarfarbe der sächsischen Damen scheint momentan „Aubergine“ zu sein.

Um 15.45 Uhr waren wir am Zielpunkt Claußnitz. Als sich heraus stellte, daß der Gasthof heute geschlossen hat und nix mit trinke und esse ist, haben wir kurzfristig die Bude storniert. Eine Kiste Freiberger aufs Zimmer wollten wir dann doch nicht. In Hartmannsdorf sind wir dann fündig geworden und sind jetzt im „Braugut Hartmannsdorf“. 

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Hier findet heute auch noch ein Tanzabend mit Mini-WM im Disco-Fox statt. Was für ein Zufall. Wir stellen dann unseren Disco-Fax Antänzer dafür ab. Mal gucken, ob er hier wenigstens den Sieg erringt…

Morgen früh rauschen wir dann durch Sachsen in Richtung Harz und dann weiter bis Hannover. Der Hesse wird von hier in Richtung Hesseland aufbrechen.

Bis dahin und Prost.

Sonnige Grüße aus Hartmannsdorf in Sachsen,

Andreas, Rüdiger und Jupp

P.S.: Der Gruß des Tages geht an Holger, der gestern Geburtstag hatte.

P.P.S.: Das teuerste Bier der Tour ist hier in Hartmannsdorf. 2,90€/0,5Liter. Das ist mehr als auf unserer Kreuzfahrt vor einer Woche über die Ostsee.

Aktuelle technische Daten aus dem Wasserbus Bordcomputer:
Tageskilometerleistung: 290 km
Tagesdurchschnittsverbrauch: 5,0 L/100
Durchschnittsgeschwindigkeit: 55 km/h
Gesamtkilometerleistung: 2.312 km
Gesamtdurchschnittsverbrauch: 5,2 L/100

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