Tag 7 - Bis zum Schwarzen Meer

Hallo vom Sonnenstrand am Schwarzen Meer in Bulgarien. Wir sind heil und gesund angekommen.

Der gestrige Abend im Hotel VSK Kentavar in Drjanowo war eine Wucht. Wir hatten im Hotelrestaurant eine hervorragende bulgarische Küche mit einem frischen Gezapften aus dem Hähnchen.

Erik hatte sich vorher noch massieren lassen und ich nach dem Essen einen Eimer Raki. So haben wir prima geschlafen….

Die Reise heute war wieder sehr spannend. Gegen 9.00 Uhr sind wir in Drjanowo im Zentralbalkan gestartet. In Richtung Süd-Osten fuhren wir die leeren Strassen durch Felder und Wälder bei erfrischenden 13°C. Eine traumhafte Etappe. Gut 180 km durch eine Landschaft, die stark an Südfrankreich erinnert, nur noch viel grüner. Sanft geschwungene Berge und nichts los. 

Da die ursprünglich geplante Strasse wegen einer Baustelle gesperrt war, mussten wir uns eine Umleitung durch das Gebirge suchen. Dank Google ging es über unbefestigte und unbefahrene Wege querfeldein weiter auf unsere Zielroute. Das war nix für Superbikes, die GS war voll in ihrem Element. Schlaglöcher, Pfützen, Schotter – die Strecke bot alles.

Auf den ersten 180km des Tages sind wir auch den Vratnik-Pass im Balkan-Gebirge gefahren. Dieser verbindet die Orte Elena und Sliven. Die Passhöhe ist auf 940m.

Von Stara reka am Fusse des Passes bis zu Spitze des Passes war es eine einzige Baustelle. Die Strasse bestand nur aus festem und losem Schotter, Löcher und Sprunghügeln. Grossartig für unsere Bergziegen. Wenn diese Strecke fertig geteert ist, dann wird man hier als Mopedfahrer sehr viel Spass haben.

Leider gab es am Vratnik-Pass wieder kein Passschild, so konnten wir dort auch kein Passfoto machen. Ich schreibe mal einen Leserbrief nach Brüssel an meine Lieblingspräsidentin Uschi. Sie soll doch mal dafür sorgen, dass alle Gebirgspässe in der EU eine Passschild bekommen. Dann hätte sie endlich mal etwas Vernünftiges gemacht.

Überraschend dann Sliwen, 80.000 Einwohner und wohlhabend, die Porschedichte ist jedenfalls auffallend hoch (Mercedes fährt jeder). In Sliven war dann auch nach 180km Wald und Wiese eine weitere Kaffeepause.

Danach sind wir über Nationalstrasse und Autobahn bis nach Burgas ans Schwarze Meer gefahren. Die letzten 100 km dann über eine Ebene, Getreidefelder so weit das Auge reicht, Sonnenblumenfelder, Kirschplantagen, Wein so weit das Auge reicht. Uns gefällt es hier sehr gut. Die Schilder sind in kyrillischer und lateinischer Sprache, viele Begriffe in Englisch. Mit Deutsch und Englisch geht hier alles. Oder mit Hände und Füße. 

Und dann das Meer. Der Hafen von Burgas ist der westlichste im gesamten Schwarzen Meer. Istanbul ist hinter dem Leuchtturm etwa 300 km entfernt. Aber da wollen wir nicht hin. Ein paar Fotos am Hafen von Burgas und dann an den Sonnenstrand in unser heutiges Hotel. Hier bleiben wir bis Donnerstag, morgen ist Fahrpause.

Das Gedeck des Tages mit Espresso, Cappuccino und zweimal Wasser lag heute bei 1,78€.

Ein besonderer Gruss geht heute an Stefan in die Schweiz: Lass Dich nicht unterkriegen. Es bleibt nix ungesühnt in dieser Welt. Es kommt immer zu einem zurück.

Einen schönen Abend aus dem Osten. Hier sind 19°C.

Erik und Jupp

Kommentar schreiben

Zeitplan der Tour 2024

15.09.2023

Vorbereitung Tourenplanung

Basecamp und Google grüßen...


Die ersten Gedanken zur Planung 2024 sind gefasst. Wir hatten es 2020 und 2021 schon einmal versucht. Ab jetzt wird die Tour geplant und die Hotels gebucht. Alle Tagesetappen gibt es vor der Tour im Download als GPX.

diakofto

05.01.2024

Hotels gebucht und GPX fertig

Die Vorfreude steigt


Alle Hotels der Reise sind gebucht. In Griechenlanfd ist das nicht so einfach, da die Griechen ungerne Einzelzimmer vermieten.

Die GPX-Dateien sind fertig, die Navis können gefüttert werden.

europa 2024

23.01.2024

Storno AIR Serbia

Nie wieder...


Schönen Dank an AIR Serbia. Da wurde mal eben der Verkehrstag vom Sonntag, 05.Mai 2024 auf Montag 06.Mai 2024 geändert. Ankunft in Athen wäre dann 07.Mai 2024 morgens um 03.15 Uhr, statt am 05.05.2024 nachmittags. Damit wäre mir Athen komplett um die Ohren geflogen, sowohl die Hotelbuchung als auch das kulturelle Erlebnis zum griechischen Osterfest in der Hauptstadt Griechenlands.

AIR SERBIA habe ich storniert und für das 2,5fache des Flugpreises auf Lufthansa Linie umgebucht. So bin ich am 5.Mai 2024 um 18.30 Uhr von Hannover über München in Athen zum Zaziki und Malamatina....

dankeschoen

06.03.2024

Umbau läuft....

Die Steckdose ist das Erste


Da ich nur USB Strom am Cockpit habe, muss noch eine Steckdose extern her. Dieses ist für evtl. den Kompressor, falls wir mal Luft auf den Reifen brauchen. Ich hoffe, ich werde sie nicht brauchen. Sie wird hinten am Kofferhalter montiert und die Leitungsführung zur Batterie ist unter der Sitzbank.

steckdose

01.04.2024

Fertig aufgerödelt

Eimer fertig zur Verschiffung


Ich hoffe, ich habe an alles gedacht. Die Kiste ist geladen und aufgerödelt. Helm, Hose und Stiefel gehen mit Spanngurten befestigt mit nach Athen. Navis, Cameras und Notebook sind ebenfalls verstaut.

Am 5.April ist Anlieferung nach Hilden via Anhänger.

01 04 2024

05.04.2024

Anlieferung der Motorräder nach Hilden

Spedition Engemann & Co. - www.bike-on-board.de


Die Mopdes werden nach Hilden zum Versand verbracht. Die Lieferung zur Partnerspedition in Athen erfolgt bis zum 05.05.2024.

hilden 05 04 2024

autozug

29.04.2024

Die Eimer sind unterwegs....

Seit dem 27.April vormittags rollen die Kisten auf dem LKW in Richtung Athen.


29 04 2024 belgrad eimer lkw

Stand: 29.April 2024, 15.30 Uhr

30.04.2024

Der Weg von Düsseldorf nach Athen

HIer sind unsere Mopeds von Düsseldorf nach Athen gefahren.


theroute2athens

05.05.2024

Flug nach Athen

Lufthansa


Wir fliegen von Hannover via München nach Athen. Dann ist erstmal griechisches Osterfest.

lufthansa

08.05.2024

Übernahme der Motorräder und Start der Reise

Wir sehen uns in Deutschland....


Jetzt geht es auf 2 Rädern los. Einmal über den östlichen Balkan nach Hause.

kolpos bridge

08.05.2024

Tag 1 - Von Athen nach Preveza

Die Mopeds standen bei der Spedition etwas außerhalb der Stadt. Wegen der Feiertage hatten wir sie erst heute abholen können (es hat sich gelohnt, Athen ist mehr als zwei Tage Reise wert)


08 05 2024 3

09.05.2024

Tag 2 - Von Preveza bis Kalambaka

Einen wunderschönen Vatertags-Abend aus Kalambaka, der Stadt am Fusse der weltberühmten Meteora-Klöster in Nord-Griechenland.


09 05 2024 meteora 2

10.05.2024

Tag 3 - Von Kalambaka über Albanien nach Bitola in Nordmazedonien

In der Nacht hatte es in Kalambaka zu regnen begonnen. Also Regenanzug drüber und los ging es zu gewohnter früher Stunde.


10 05 2024 1

11.05.2024

Tag 4 - Von Bitola nach Skopje in Nordmazedonien

Einen warmen und sonnigen Abend aus Skopje, der Hauptstadt Nordmazedoniens.


11 05 2024 3

12.05.2024

Tag 5 - Von Skopje via Serbien nach Sofia in Bulgarien

Moin aus Sofia, der Hauptstadt von Bulgarien.


12 05 2024 1

13.05.2024

Tag 6 - Von Sofia bis nach Zentral-Bulgarien

Einen sonnigen Montag aus Drjanowo, eine Stadt in Zentralbulgarien, die als wichtigsten Wirtschaftsfaktor die Produktion von Eisenbahnwaggons hat.


DEMKAL

14.05.2024

Tag 7 - Bis zum Schwarzen Meer

Hallo vom Sonnenstrand am Schwarzen Meer in Bulgarien. Wir sind heil und gesund angekommen.


14 05 2024 6

15.05.2024

Halbzeit auf dem Balkan

Wir sind hier am Sonnenstrand gut angekommen. Unser Hotel ist eine typische Touristenbude – all inclusive, vermarktet von der TUI.


sonnenstrand 1

16.05.2024

Tag 8 - Vom Sonnenstrand bis nach Konstanza

Kaiserwetter. Die gesamte Strecke führte am Meer entlang nach Norden. Hatte so ein bisschen was von norddeutscher Tiefebene. Flach, geradeaus und keine Kurven und sogar Windparks zur Stromerzeugung.


16 05 2024 1

17.05.2024

Tag 9 - Konstanza - Tulcea - Galati

Keine 5 km weg von Konstanza begann das andere Rumänien. Sehr, sehr ländlich. Ich (Erik) musste an den Mittleren Westen der USA denken. Nicht nur die ganz sanft geschwungenen, riesigen Felder, sondern auch die Telefonmasten.


17 05 2024 2

18.05.2024

Tag 10 - Vom Donau-Delta nach Transsilvanien

Neues Kapitel aus dem Buch Das-muss-man-nicht-verstehen! 17 km vom Stadtzentrum Galati entfernt seht die Braila-Brücke, 2023 fertiggestellt, Sanierungsarbeiten bereits im Gange.


18 05 2024 1

19.05.2024

Tag 11 - Pause bei Graf Dracula

Wir sind in Brașov, der Quasi Hauptstadt von Transsilvanien oder auch Siebenbürgen.


19 05 2024 3

Der Fuhrpark

  • Der Reisedampfer

    Der Reisedampfer

    Kein Weg zu weit, keine Herausforderung zu groß: Als Fernreise-Enduro ist die BMW R 1250 GS Adventure überall auf der Welt in ihrem Element...
  • Die alte Dame

    Die alte Dame

    Majestätisch prangen Adlerschwingen im Logo von Moto Guzzi. Zu Zeiten der 850 Le Mans hatten die Norditaliener auch allen Grund, stolz auf ihre Marke zu sein. Die Ur-Le Mans setzte Mitte der Siebziger Maßstäbe...
  • Der Klassiker

    Der Klassiker

    Das Eisenschwein der 80er Jahre mit dem ersten Vierventilmotor der Japaner...
  • Die Duke

    Die Duke

    Die Duke 125 bietet allen Jugendlichen und Junggebliebenen maximalen Fahrspaß und optimalen Nutzwert dank reinrassiger Motorradtechnik, die für 2013 noch um eine aufgewertete Bremsanlage mit größerer Bremsscheibe vorn und mit einem abschaltbarem Antiblockiersystem erweitert wurde – eine Weltpremiere in der 125er Klasse!
  • Suzuki Burgman 400

    Suzuki Burgman 400

    Mit dem Burgman AN 400 läutete Suzuki damals die Zeit der Großroller ein. Der AN 400 war mit rund 200 kg der erste schwere Roller, ausgestattet mit einem 25 kW starken Einzylinder-Viertaktmotor mit 385 cm³, und einem stufenlosen Keilriemengetriebe, das eine bequeme Fahrweise erlaubte (nur Gasgeben und Bremsen).
    current
    feels like
    min
    max
    pressure
    humidity
    visibility
    wind
    Wir benutzen Cookies

    Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.